Tuina, bedeutet ganz einfach «Schieben» (Tui) und «Greifen» (Na). Der Begriff umschreibt also zwei der typischen Massagetechniken. Auch der manchmal synonym verwendete Begriff Anmo beschreibt zwei gängige Grundgriffe, nämlich «Pressen oder Drücken» (An) und «Reiben» (Mo).

Tuina zeichnet sich durch einige ihr typische Techniken aus. Oft wird sie auch über einem Stoff ausgeführt. Das wirklich Besondere jedoch ist, dass es sich bei der Tuina nicht einfach um eine Form der Massage handelt, sondern um einen Grundpfeiler eines Medizinsystems.

Ich behaupte, dass es für die Wirkung nicht auf die Massageform – sei dies Chinesische Massage, Thaimassage, schwedische Massage, klassische Massage, Triggerpunktmassage, Sportmassage oder Medizinische Massage – ankommt. Hingegen kommt es darauf an, wie der Therapeut oder die Therapeutin die Behandlung ausführt.

Als Grundpfeiler der TCM soll die Tuina Massage nicht losgelöst von diesem ganzheitlichen Medizinsystem eingesetzt werden. Genau wie auch die Akupunktur und die Kräutertherapie beruht ihr Einsatz auf einer grundlegenden Diagnose.

In der Regel wird der Therapeut neben der Tuina Massage weitere Methoden einsetzen, um die Wirkung beim Patienten zu optimieren. 

So ergänze auch ich die Tuina meist mit Akupunktur, Schröpfen, Gua Sha oder Moxa.

Tatsächlich besteht der Unterschied zwischen Tuina und Akupunktur nur im Werkzeug. Während Tuina eine Disharmonie mit den Händen angeht, bedient sich die Akupunktur steriler Einwegnadeln.

Kristina Hiort
Traditionelle Chinesische Medizin
Akupunktur | Tuina Massage

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